Mittwoch, 24 Januar 2018
  • Leerstand in Oppenheim - Erste Erfolge

  • Der Info-Kommunal 2015-02 ist erschienen

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Stimmungsmache durch sog. Leserbriefe

Die CDU Oppenheim hat auf ihrer Homepage am 28.Dezember 2017 neben einem Statement zum Inhalt 

der "Oppenheimer Stadtnachrichten", auch das Thema "Leserbriefe" angerissen. In der Vergangenheit hatten

diese immer wieder zur Erheiterung beigetragen, wenn sie von Personen, welche niemand kennt und deren

Namen noch nicht einmal im Telefonbuch auftauchen, aufgegeben wurden. Im Falle des Parteiaustritts von

H.Krethe tauchten nach zwei Wochen ohne Zeitungsaktivitäten, zwei Leserbriefe pünktlich zur terminlich

bekannten Mitgliederversammlung der CDU auf. Ein Schelm, der sich Böses dabei denkt.

Nach dem Leserbrief von Frau Sardoni (SPD, durfte bis zur Pensionierung kommissarisch die Kita Gänsau-
graben leiten) und der solidarischen Bild-Collage von Frau Kloos (SPD-Fraktionssprecherin) wurde am 23./
24.12.2017 ein neuer Tiefpunkt in der Selbstdarstellung der Oppenheimer SPD erreicht. Die Allgemeine
Zeitung Landskrone hatte am Samstag einen "Leserbrief" von Frau Kerstin Hendricks aus Oppenheim abge-
druckt. Bruder Google verriet schnell, dass es sich um ein Vorstandsmitglied der SPD Oppenheim und auch
gleichzeitig Angestellte der GWG Oppenheim handelt. In einer grotesken Verdrehung der Tatsachen bat sie
um einen helfenden Engel. Dieser "Leserbrief" von der SPD wurde auf Facebook online gestellt und zwischen-
zeitlich deaktiviert. Nicht konforme Kommentare dazu, wurden in gewohnter Manier gelöscht. Die Hirten (wohl
SPD-Vorstand und SPD-Fraktion) bewachen den Schultheiß orakelte sie. Die CDU Oppenheim monierte 
daraufhin den Missbrauch der Weihnachtsgeschichte als Politikum. 
Nun durfte zum Jahresbeginn Herr Gerd Bunk (SPD), Ehemann einer SPD-Stadträtin und Vorstandsbei-
sitzerin, selbst Hausmeister bei  der GWG mit einem Leserbrief zur öffentlichen Stimmungsmache beitragen.
In  der üblichen, unsachlichen Art wurden neben lächerlichen Unterstellungen und unhaltbaren Verleum-
dungen auch Assoziationen mit dem früheren SED-Regime und der DDR zu Lasten des damals gerade
19jährigen CDU-Vorsitzenden getätigt. Doch wer im Glashaus sitzt....
Herr Bunk informiert nicht, dass er selbst aus der ehemaligen DDR stammt und welchem politischen Kreis
er dort angehörte. Ein wahrer Satz: "Fürs Volk Wasser und Brot, aber Sekt für die Parteispitze." (stimmt,
wohl, wenn die Stadtspitze gemeint war) 
Wir wollen deshalb ein paar Dinge in diesem Vergleich ergänzen. Die SED entstand aus dem Zusammen-
schluss von KP und SPD. In der DDR wurde gefördert, wer das richtige Parteibuch hatte. Egal ob Urlaubs-
plätze, Lehrstellen, Arbeitsplätze, Prämienzahlungen, Beförderungen, Wohnungszuweisungen, Grundstücks-
erwerb (in der DDR nur Pacht) oder Fahrzeugsbestellung; ohne SED-Parteibuch lief nichts oder nur sehr
schleppend. Unvergessen auch die Verschwendung von Steuergeldern für politisches Schaulaufen und  
Selbstdarstellung. Wer nicht das richtige Parteibuch hatte, der musste zusehen, wie Andere (unabhängig
von Wissen und Können) absahnten und stets bevorzugt wurden. Andersdenkende und Kritiker wurden
diffamiert, beschimpft und gesellschaftlich geächtet. Wer dieses System am eigenen Leib erfahren musste,
der wird in seinem Leben nicht wieder solche Ungerechtigkeiten erleben wollen und diese auch nicht unter-
stützen. 
Hier ist erkennbar, wie mit scheinbaren "Leserbriefen" die SPD-Ansichten als Volkes Meinung suggeriert
werden sollen. Tatsächlich sind es immer wieder die Meinungen von Begünstigten des Held-Systems.
Verständlich, dass diese Menschen IHR System verteidigen, aber es spiegelt nun mal nicht die Meinung
der Mehrheit wider. Die meisten Oppenheimer denken sich ihren Teil und äußern sich nicht öffentlich dazu. 
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Wir freuen uns, dass es bisher reichlich Anmeldungen für den Neujahrs- Bürgerempfang gab, da dieser ein
Zeichen gegen die städtische Ausgabepolitik setzen und zur Sparsamkeit aufrufen soll. Auch wenn diese
Veranstaltung durch AL und CDU ins Leben gerufen wurde, soll diese Veranstaltung parteiunabhängig er-
folgen und für alle Bürger (unabhängig von politischen Ansichten) offen sein. Darauf legen die Veranstalter
großen Wert.
  

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