Freitag, 24 November 2017
  • Leerstand in Oppenheim - Erste Erfolge

  • Der Info-Kommunal 2015-02 ist erschienen

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CDU-Fraktion zur Rheinbrücke in Nierstein/Oppenheim

Stadtratsfraktion Oppenheim

Dr. Marco Becker Fraktionsvorsitzender

Burgstraße 8

55276 Oppenheim

Tel.: 0177-8450635

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SPD für Brücke in Eich: Sankt-Florian-Prinzip wie aus dem Lehrbuch!

 

Die SPD Oppenheim will offensichtlich lieber eine Rheinbrücke in Eich als eine bei Nierstein/Oppenheim.

Und im selben Atemzug behaupten Frau Kloos und Frau Mohr von der SPD auch noch, vom Vorsitzenden

der CDU, Peter Pfau, kämen zuletzt immer nur noch verwunderlichere Vorschläge. Weil Peter Pfau (gemeinsam

mit Michael Wambsganß-Bollweg von der CDU Dienheim) sich für einen Brückenstandort zwischen Nierstein und

Oppenheim stark gemacht haben. Die beiden Damen von der SPD kontern weiter, dass eine Brücke zwischen

Nierstein und Oppenheim den Blick auf die Katharinenkirche und den Roten Hang verbaue. Das scheint wohl doch

etwas zu pessimistisch – eine so große Brücke müsste wohl zwanzig Fahrspuren und eine Höhe von 80m haben.

Nun mal im Ernst: bis überhaupt jemals eine Brücke über den Rhein gebaut wird, fließt leider noch viel Wasser

selbigen herunter. Dennoch: derzeit bemüht sich die FDP Mainz-Bingen um eine Petition für eine Brücke im Raum

Bingen/Ingelheim. Dort ist man vielleicht bald also schon einmal ein kleines Stückchen weiter als bei uns. Eine Brücke

bei Ingelheim wird uns aber hier vor Ort nicht sehr viel helfen. Wer also wie die SPD dagegen ist, sich frühzeitig für eine

Brücke und für geeignete Standorte auszusprechen, der muss bitte sagen, wofür er denn sonst ist? Etwa gar nichts tun

und hoffen, dass von alleine eine Brücke kommt und zufällig an einer genehmen Stelle? Oder sich für eine andere Stelle

aussprechen? Welche Stelle soll das denn bitte sonst sein?? Fakt ist: Oppenheim und Nierstein sind die größten Verkehr

sverursacher und zugleich die die größten Verkehrshindernisse auf der B9. Zusätzlich treffen genau hier die Ströme aus

Westen (B420) auf die B9. Es ist also auch ein Stück weit UNSERE Verantwortung, HIER vor Ort eine Lösung zu finden.

Das Problem anderen zuzuschieben, ist Kirchturmpolitik und St.-Florian- Prinzip.Eine Brücke südlich von Oppenheim,

etwa im Raum Eich bedeutet, dass die Pendler, die eigentlich nach Nordosten Richtung Rüsselsheim/Frankfurt wollen,

erst einmal etliche Kilometer nach Süden fahren müssten. Das macht ökologisch überhaupt keinen Sinn. Eine Brücke

nördlich von Nierstein würde den Roten Hang tatsächlich verbauen und ist schwer an den zukünftigen B9-Tunnel

anzuschließen. Außerdem hat eine Brücke zu nah an der bestehenden Weisenauer Brücke wohl wenig Aussichten

auf Realisierung. Bleibt nur noch ein Standort bei oder zwischen Oppenheim und Nierstein – wie man es auch dreht

und wendet. (Nur so am Rande: Das wusste man übrigens auch schon vor Jahrzehnten, als man die Fährstraße (damals

noch Landesstraße 557) zur NATO- Rampe entsprechend ausgebaut und für einen möglichen Brückenschlag nach

Geinsheim vorbereitet hat.) Was also haben Herr Pfau und Herr Wambsganß-Bollweg Falsches gesagt, wenn sie genau

das aussprechen? Ich denke, sie haben tausenden Pendlern in und um Oppenheim aus der Seele gesprochen...

Mit freundlichen Grüßen für eine erfolgreiche und angenehme Woche,

Dr. Marco Becker

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