Mittwoch, 26 April 2017
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CDU-Fraktion im Stadtrat Oppenheim 23.11.2009

Az.: I/10/2009-2014

TOP: Einrichtung eines Hochzeitswäldchens

Beschlussvorschlag:

Der Stadtrat der Stadt Oppenheim beschließt, einen noch abzutrennenden Teil des Wäldchens für einen Hochzeitswald zur Verfügung zu stellen.

Begründung:

Das Oppenheimer Wäldchen ist ein ökologisches Kleinod und die Lunge Oppenheims.

Unter der Ägide von Bürgermeister Becher ist vor ca. 20 Jahren mit dem Umbau von einem schnell wachsenden Pappelwald in einen landschaftstypischen Auenwald begonnen worden.

Das Pflanzen eines Baumes als Symbol für Zukunft, Beständigkeit und Wachstum ist eine Jahrhunderte alte, gute Tradition. Brautpaare pflanzten im Mittelalter zur Hochzeit einen oder mehrere Bäume. Dieser Brauch hatte in früheren Zeiten einen hohen Nutzwert, denn Holz war ein kostbarer, lebenserhaltender Rohstoff.

Das Wäldchen bietet die ideale Möglichkeit für frisch Vermählte und Hochzeitsjubilare. Mit der Abtrennung eines Hochzeitswäldchens könnte das Wäldchen gepflegt und ein altes Brauchtum zeitgemäß weitergeführt werden. Diverse Gemeinden in Deutschland haben heute schon einen Hochzeitswald.

In Zusammenarbeit mit dem Förster könnten interessierte in Oppenheim getraute Paare zu einem Pflanztermin geladen werden. Die Kosten für den Baum trägt das Hochzeitspaar. Dafür bekommen sie eine vom Bürgermeister unterzeichnete Urkunde mit allen Angaben zu „ihrem Baum".

Zur Entlastung der Haushaltsstelle „Neuanpflanzungen" könnte mit dem Pflanzen von Bäumen durch Hochzeitspaare ein Beitrag geleistet werden. Auch aus Werbegesichtspunkten wäre diese Maßnahme zu begrüßen.

Antrag zur Stadtratssitzung

 

Im Standesamt müsste ein Merkblatt mit einem Hinweis auf diesen Brauch ausgelegt werden.

K r e t h e                       
Fraktionsvorsitzender        

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